Ich sehne mich nach wilden Küssen,
Nach wollustheißen Fieberschauern;
Ich will die Nacht am hellen Tag
Nicht schon in banger Qual durchtrauern.

(Ada Christen, 1839-1901)

Kuss Küssen - Sprüche Gedichte

Schöne Texte, weise Worte, tiefsinnige Sprüche und Zitate, kleine Gedichte und Geschichten, kunstvolle Bilder mit Kussmund als Poster und Wissenswertes zum Thema Kuss und küssen.

Wie küsst man richtig?
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Der erste Kuss

Am vergangenen Sonntag besuchte sie mich wieder. Ich sah sie noch schöner als jemals zuvor. Ihre kecken Lippen glitzerten aufreizend, ich spürte "jetzt oder nie!" Aber immer wieder gaben wir uns nur Küsschen. Ich sah nichts mehr, ich hörte nichts mehr, ich spürte nur noch. Ich wollte, daß ...
möglich, daß ich sie ein wenig fester umarmt habe ... Plötzlich spürte ich etwas, wie in meinem Leben noch nie. Dieses verrückte Mädchen schmiegte ihre Lippen auf die meinen.(!) Danach fing sie an zu stottern, zu stammeln ... Sie flüsterte leise, daß ich ihr nicht böse sein soll. Ich habe nicht verstanden, warum ich böse sein sollte. Wieder und wieder ließ sie sich küssen. Dann aber zog sie ihren Mund ständig weg und sagte, daß es so für mich nur noch schlimmer wird ...
Wie benommen nahm ich Abschied von Eri. Ich muß gestehen, sie zog mir gehörig den Boden unter den Füßen weg, aber das wurde mir erst Stunden später klar, als ich die Geschehnisse zu begreifen begann. …
Wenn es kein MÄRCHENDIARY gäbe, würde niemand erfahren – es ist nämlich beschämend –, daß ich erst mit 16 das erste Mal geküßt habe. Am selben Tag ging's noch irgendwie, aber am nächsten Tag tat ich kein Auge zu. …"

(Zoltán Zemlényi, 1970, ungarischer Schriftsteller)

Aus: Zoltán Zemlényi: Hopparesimi! http://www.hopparesimi.de (Übersetzung: © Gizella und Sandra Hemmer)

grosse gezeichnete und gemalte Lippen in gelb

© Bild Zeichnung von Monika Minder; jegliche Nutzung braucht eine Genehmigung.

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Wunsch

Wenn uns von zitternder Wimper
Die Wonnezähre tropft,
Wenn bebend Lippen an Lippe hängt
Und Ader an Ader klopft,
Was kann uns die Erde noch bieten fortan,
Das matt nicht erbleichen muß?
Sind Ewigkeit und Himmel
Doch unser in jedem Kuß!

Nicht uns, o Herr, nach erloschner Gluth
Ein Leben öde und schaal!
Hernieder auf unser vollstes Glück
Laß zucken den Wetterstrahl,
Daß, wenn der Küsse heißester noch
Uns brennt auf der Lippen Roth,
Wir, Seele in Seele zerrinnend,
Eins werden im flammenden Tod!

(Adolf Friedrich von Schack, 1815-1894, deutscher Dichter, Kunst- und Literaturhistoriker)

S P R U C H - Z I T A T
Der Kuß der Liebe ist eine symbolische Geschlechtsvereinigung, ein implizierter Beischlaf, und der Beischlaf ein explizierter Kuß.

(Karl Julius Weber, 1767-1832, deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller)

Kleine Schöne

Kleine Schöne, küsse mich.
Kleine Schöne, schämst du dich?
Küsse geben, Küsse nehmen,
Darf dich jetzo nicht beschämen.
Küsse mich noch hundertmal!
Küß und merk der Küsse Zahl.
Ich will dir, bei meinem Leben!
Alle zehnfach wiedergeben,
Wenn der Kuß kein Scherz mehr ist,
Und du zehn Jahr älter bist.

(Gotthold Ephraim Lessing, 1729-1781, deutscher Schriftsteller, Kritiker und Philosoph)

Der erste Junge, der mich küsste...

Der erste Junge, der mich küsste, wollte unbedingt noch mit mir in den Wald, hinter einen Baum. Ich war dreizehn, er fünfzehn. Ich sagte nein und bin nach Hause gerannt. Am nächsten Tag küsste er ein anderes Mädchen. Auch wenn dieser Kuss noch nichts mit Poesie zu tun hatte, das tat weh.

Aufgehört Nein zu sagen, wenn es sich so gar nicht stimmig anfühlte, habe ich deswegen nicht. Aufgehört zu küssen zum Glück auch nicht. Küssen ist schliesslich die schönste Nebensache der Welt.

Küssen ist die Poesie der Liebe.

(© Monika Minder)

Kussbild, Zeichnung mit Spruch

© Bild Zeichnung von Monika Minder; jegliche Nutzung braucht eine Genehmigung.

Bild-Text:

KÜSSEN IST DIE POESIE DER LIEBE.

(© Monika Minder)

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Du gabst mir einen Kuss

Du gabst mir einen ersten Kuss,
davon erkrankt' ich sehr;
Gieb einen zweiten mir anjetzt,
und stell' mich wieder her.
Und giebst du einen dritten mir
alsdann noch hinterdrein,
So werd' ich bis an meinen Tod
gesund und fröhlich sein.

(Wilhelm Müller, 1794-1827, deutscher Dichter)

S P R U C H - Z I T A T
Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben ist.

(Joseph Conrad, 1857-1924, polnisch-britischer Schriftsteller)

Surrogat

O küsse mich, dein Küssen ist
So süss fast wie des Todes Kuss,
Bei deinem leisen Kuss vergisst
Mein Herz, dass es noch schlagen muss.

O küss und küss mich immerzu,
Bei deinem warmen, lieben Kuss
Vergesse ich, wie einst die Ruh
Des Grabes mich beglücken muss.

(Hermann Löns, 1866-1914, deutscher Schriftsteller, Journalist)

Z I T A T
Die gewaltige Leidenschaft der Liebe versteht sich auf hundert Wunder und weiss die Wollust an einen Kuss zu bannen; aber sie bedarf grosser Kunstfertigkeit und noch grösseren Glücks, um es lange dabei bewenden zu lassen. Vom Händedruck bis zum Kuss kann der Weg lang, ja unpassierbar sein, aber einmal über den wechselseitigen Kuss hinaus, verliert sich jede feste Schranke und alles wird möglich.

(Paolo Mantegazza, 1831-1910, italienischer Arzt, Anthropologe, Ethnologe und Neurologe)

Für einen Kuss

Für einen Kuss von deinem Mund
würd ich die Zeit anhalten.
Die schönsten Worte tät ich kund,
und die Hände würd ich falten.

(© Monika Minder)

S P R U C H kurz
Ein Kuss ist nichts, wenn das Herz schweigt.

(Aus Frankreich)

Liebeslied

Küsse mich - küß mich lang und heiß,
Bis dies Herz, dies wild erregte,
Dies von Sorgen dumpf bewegte,
Wie von Lethes Fluten trunken
Tief in deinen Schoß gesunken,
Nichts von Qual und Sorgen weiß -
Küß mich lang - küß mich heiß!

Küsse mich - küß mich lang und süß;
Aus der Ruh', die du gegeben,
Wecke wieder mich zum Leben,
Daß ich wachend, Stund' auf Stunde,
Leben trinke dir vom Munde,
Du mein Erdenparadies -
Küß mich lang - küß mich süß!

Küsse mich - küß mich immerdar,
Daß, wie Lipp' auf Lippe schließet,
Dasein ganz in Dasein fließet,
Ewigkeit den Bund uns segne,
Kein Verlieren uns begegne -
Nimmer Trennung - nimmerdar -
Küß mich immerdar.

(Ernst von Wildenbruch, 1845-1909, deutscher Schrifsteller)

Von deinen Küssen

Wunderschön anzusehen
und mich im Winde fortzuwehen;
von deinen Küssen mag ich mehr
quer durchs ganze Zonenheer.

(© M.B. Hermann)

S P R U C H
Ein guter Kuss muss durch das Herz gehen, dann geht er auch durch die Lenden. Oder umgekehrt.

(© M.B. Hermann)

Meine Küsse

Ich will meine Küsse
in deine Seele schieben
und mich von der Schönheit
ihres Glanzes beleuchten lassen.

(© Monika Minder)

S P R U C H
Vertreibe den Sehnsuchtsschmerz und küsse mich. Auf diese Weise nehme ich Abschied von dir.

(Konrad von Würzburg, 1230-1287)

Musst du mich lieben

Mußt du mich lieben,
Wirst du mich lieben,
Ward schwarz auch mein weißes Angesicht –
Zur Schönheit wurde gar mancher getrieben
Und kannte die wahre Liebe nicht.

Mußt du mich küssen,
Wirst du mich küssen,
Wenn bleich auch die Lippen, mit langem Kuß –
Es mag die roten wohl keiner missen,
Die bleichen küßt nur der Liebe Muß.

Bist du mein eigen,
Bleibst du mein eigen,
Was mir das Leben auch bringen mag –
Soll deiner Liebe Sonne sich zeigen,
Muß sie sich zeigen am dunklen Tag.

(Thekla Lingen, 1866-1931, deutsche Schauspielerin und Dichterin)

Lippen küssen, Zeichnung

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Dein Kuss

Der Kuß, der auf dem Mund dir lag,
Ich hab ihn mir genommen,
Nun jauchz' ich wie ein Vöglein froh,
Was kommen will, mag kommen!

Wem Götter bieten einen Trunk,
Der soll nicht lange zagen,
Sie könnten sonst in heil'gem Grimm
Des Glückes Glas zerschlagen.

Und sollte auch der kalte Tod
Sich neben mich nun legen,
Die Lippe, die dein Mund berührt,
Wird lächeln ihm entgegen.

(Johanna Ambrosius, 1854-1939, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H
Küsse mich! Sonst küss' ich dich!

(Goethe, 1749-1832)

Nun sieh dein Werk

Du botst mir deinen Mund zum Kusse dar
und ich sprach "Nein", zum Trotz den wilden Gluten,
die, seit der Stunde, wo ich dich gesehn,
mein ganzes Sein wie Lavastrom durchfluten.

Die mich verzehren, mir die Seele fast
versengen wie mit Fegefeuerbränden;
ich weiß es ja, die tolle Leidenschaft,
die Sinnenglut für dich wird niemals enden.

Du selber in vermeßnem, eitlem Spiel
hast, als wir einst das erste Mal zusammen,
den Funken, bis er brannte, aufgeschürt!
Nun sieh dein Werk - - ich steh in hellen Flammen!

(Else Galen-Gube, 1869-1922, deutsche Schriftstellerin)

S P R U C H
Kissing is the sensuality of the present.

(© Monika Minder)

Seit ich dich küsse

Ich schaute in den Garten, da schaute mir die Glut
einer Rose entgegen,
Ich fühlte sie aus der Ferne in meiner Hand wie deine Liebe.
Seit ich dich küsse, geht die Zeit der Rosen nicht aus,
Der Garten lacht mit roten Lippen wie du.
Tag und Nacht sind kaum ein Fächerschlag,
Und ein Jahr ist nur ein Hahnenschrei,
Ich lebe es mit geschlossenen Augen.

(Max Dauthendey, 1867-1918, deutscher Dichter, Maler)

S P R U C H
Ein Kuss, was ist er, wenn alles darüber gesagt wird? … ein rosig Pünktchen auf das »i« in Liebe gesetzt. Ein Geheimnis ist's, das dem Mund und nicht dem Ohr verraten wird.

(Edmond de Rostand, 1868-1918)

Liebe auch lässt sich den Wellen vergelichen

Liebe auch lässt sich den Wellen vergleichen,
Sehnsucht wälzt ihre Wogen zum Ziele,
flüchtendes Nahen, nahendes Weichen,
heiligster Ernst und doch schönstes der Spiele.

Dieses Erkämpfen mit Raunen und Rosen
schon mit der Venus den Wellen entstiegs,
süß vom verstohlenen Augenkosen
bis zu dem Kusse, dem Siegel des Siegs.

Ich will dirs erzählen:
Der Kuss ist ein Lied,
ein wortloses Lied;
ein Kuss - der geschieht!
Es löst das Solo zweier Seelen
in vollen Mollakkorden sich:
Küsse mich ........
Küsse mich - wie das süss -
Küsse mich, Kind, auf den Mund ...
Ja so ein Kuss verrät das und dies ...
Küsse die Lippen mir wund ...

Küsse mich lange, minutenlang,
küsse die Wangen mir rot.
Jetzt bin ich doch schon vor Liebe krank -
küss mich zu Tod ...

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Schriftsteller und Lyriker)

Wie küsst man richtig?



Amanda darf man dich wohl küssen

Amanda darf man dich wohl küssen,
so komm mein Liebgen zu mir her.
Ich werd es wohl am besten wissen,
das war die Antwort ohngefähr:
Sie liefe zwar und sagte nein,
und gab sich doch geduldig drein.

Lauf nicht, mein Schätzchen, bleibe stehen,
Lauf Schöne, schrie ich, nicht so weit,
Laß uns der Liebe Werk begeben,
Wir sind in unsrer besten Zeit.
Sie seufzte zwar und sagte nein,
Und gab sich doch geduldig drein.

So halte nur und laß dich küssen,
Kein Mensch soll hier in dieser Stadt
Nicht das geringste darumb wissen,
Daß jemand dich geküsset hat.
Sie zuckte zwar und sagte nein,
Und gab sich doch geduldig drein.

Hiemit so zog ich meine Straße,
Woher ich neulich kommen war,
Erfahr in dieser besten maßen
Von der Amanda wunderbar,
Daß ja bei vielen pfleget nein
Und nein, soviel als ja zu sein.

(Adam Krieger, 1634-1666, deutscher Komponist, Kirchenmusiker)

S P R U C H
Ein Kuß, was ist er, wenn alles darüber gesagt wird? … ein rosig Pünktchen auf das »i« in Liebe gesetzt. Ein Geheimnis ist's, das dem Mund und nicht dem Ohr verraten wird.

(Edmond de Rostand, 1868-1918)

Liebe auch lässt sich den Wellen vergleichen

Liebe auch läßt sich den Wellen vergleichen,
Sehnsucht wälzt ihre Wogen zum Ziele,
flüchtendes Nahen, nahendes Weichen,
heiligster Ernst und doch schönstes der Spiele.

Dieses Erkämpfen mit Raunen und Rosen
schon mit der Venus den Wellen entstiegs,
süß vom verstohlenen Augenkosen
bis zu dem Kusse, dem Siegel des Siegs.

Ich will dirs erzählen:
Der Kuß ist ein Lied,
ein wortloses Lied;
ein Kuß - der geschieht!
Es löst das Solo zweier Seelen
in vollen Mollakkorden sich:
Küsse mich ........
Küsse mich - wie das süß -
Küsse mich, Kind, auf den Mund ...
Ja so ein Kuß verrät das und dies ...
Küsse die Lippen mir wund ...

Küsse mich lange, minutenlang,
küsse die Wangen mir rot.
Jetzt bin ich doch schon vor Liebe krank -
küß mich zu Tod ...

Liebe - leuchtende Liebe spannte
weit ihren Flug an des Weltalls Rand, -
Jeder durchwandert sein eigener Dante
Himmel und Hölle an ihrer Hand.

Jeder der weiß wie sie himmlisch oft nahte,
hell in den Augen ein süßes Gebot,
denkt auch das schreckliche >Lasciate<,
das sie am Tore der Hölle gedroht. -

Nicht eine Hölle voll Schwefelgeschwele
harrt meines Todes mit Schrecken und Pein -
Eine Hölle wärs meiner fiebernden Seele,
jemals von dir vergessen zu sein ...

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, österreichischer Lyriker, Erzähler)

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Kuss Wikipedia

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Diesen Turnbeutel gibt es in mehreren Farben und das Motiv auch auf anderen Geschenkartikeln wie Tassen, Kissen, Stofftaschen uvm., sowie auf schönen Shirts, Pullovern und Hoodies.